Aktuelles
 
 
 
 
 

06. Mai 2012

 Einladung

 zum

 Singgottesdienst

 

am Sonntag, den 06.05.2012

 um 10.30 Uhr

in der Johanneskirche Zautendorf

 

 

 

 

 

Am Sonntag Kantate wollen wir Gott zur Ehre singen, Ihn anbeten und auf Sein Wort hören.

 

 

Pfarrer Balzer und Team


 

21./22. Juli 2012

50 Jahre Posaunenchor

Der Posaunenchor Zautendorf hat dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Dies wird natürlich kräftig gefeiert:
Am Samstag, 21. Juli 2012 ist in der Kirche ein Konzert des Posaunenchores und am Sonntag, 22. Juli findet ein Gottesdienst mit anschließendem Mittagessen und Kaffeetrinken auf dem Anwesen der Familie Hammerbacher statt.

Wir möchten Sie heute schon ganz herzlich dazu einladen!

 


Konficup bleibt in Cadolzburg

Auch dieses Jahr bleibt der Konficup des Dekanats Fürth in Cadolzburg. Konnte sich bereits letztes Jahr die Kirchengemeinde Zautendorf mit etwas Glück im Konficup des Dekanates Fürth durchsetzen, so war es dieses Jahr eine nie ernsthaft gefährdete Angelegenheit. Mit 24 zu 0 Toren konnte man sich souverän gegen die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinden Paul Gerhardt (Stein Deutenbach), St. Michael und Erlöserkirche-Lukasgemeinde in Fürth durchsetzen. Damit qualifizierten sich die Cadolzburger Konfirmanden für die nordbayerische Endrunde, die im Sommer stattfinden wird. Sicherlich wird dann die Herausforderung etwas anspruchsvoller sein, und auch unser Torwart etwas mehr zu tun bekommen.

Für die Kirchengemeinde Cadolzburg spielten (von links nach rechts): Eric Wenning, Benedikt Müller, Lukas Seebauer, Paul Balzer, Johannes Birke, Tobias Dornbusch, Jonas Meier und Mannschaftsbetreuer Pfr. Roland Balzer;

 


 

30.05-07.06.2012

Studienreise nach Schottland

Im zweijährigen Rhythmus bietet die Kirchengemeinde Cadolzburg eine Studienreise an. Heuer lautet das Ziel "Schottland". Pfarrer Balzer wird die Reise begleiten.

Anmeldung im Pfarramt Cadolzburg unter 09103/8218.

Weiter Informationen finden sie hier.


  

Das Kirchenjahr

Ostern

Die Osterzeit beginnt mit dem Ostermorgen und endet 50 Tage später mit Pfingsten. Diese Zeitspanne wurde schon von den Juden beobachtet, das Fest Pentekost (griechisch = der "Fünfzigste") wird auch vom Volk Israel gefeiert. Die Christen übernahmen diese Zeitspanne als besondere Festzeit bereits im 2. Jahrhundert, vielleicht sogar früher (dass das Osterfest selbst schon in der frühesten Christenheit gefeiert wurde, belegt 1. Kor 5, 7-8). In dieser Zeit der 50 Tage wurde zunächst besonders die Überwindung des Todes, den Christus am Kreuz erlitt, zum Gegenstand der Betrachtung gemacht. Später verlor die Betrachtung des Todes immer mehr an Bedeutung, und die Zeit wurde mehr und mehr zum Fest der Erhöhung Christi, also eigentlich seiner Himmelfahrt, umgewandelt.
Diese Zeit ist in zwei Abschnitte gegliedert. Zunächst befaßt sie sich mit dem Wirken Gottes an uns durch Jesus Christus (bis Jubilate), und dann erfolgt die Antwort der Gemeinde auf dieses Wirken (Kantate und Rogate). Nach 40 Tagen (zur Symbolik der Nummer 40 siehe die Fastenzeit) ereignet sich Christi Himmelfahrt, wonach die Gemeinde in baldiger Erwartung seiner Wiederkunft verharrt.
Die liturgische Farbe in der Osterzeit ist Weiß, die Farbe des Lichtes.

Osternacht

Die Feier der Osternacht bildet den eigentlichen Abschluß der Heiligen Woche. Sie ist die ursprünglichste Feier der Christenheit (die Feier des Sonntags als auferstehungstag leitet sich vom Osterfest ab) und wurde bereits im 2. Jahrhundert als Vigilgottesdienst (s. Christnacht) gefeiert.
Aber zunächst gab es keine Übereinstimmung in der Frage des Termins. Wohl bezogen alle das Auferstehungsfest auf das jüdische Passah, aber die Gemeinden Kleinasiens hielten sich genau an diesen Termin, der (als 14. Nisan) ein fester Kalendertermin war und somit auf jeden Wochentag fallen konnte, während die römische Gemeinde, die erst später das Osterfest zu feiern begann, von Anfang an dieses Fest auf den Sonntag legte, der dem ersten Vollmond in der Frühjahrs-Tagundnachgleiche folgte. Der Streit um den Termin währte lange und wurde auf dem Konzil zu Nizäa (325) für die römische Praxis entschieden. Endgültig setzte sich diese Praxis aber erst später durch. Mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 trennte sich wieder der Weg der abendländischen Kirche von dem der morgenländischen, die bei der Berechnung des Osterfestes bis heute am julianischen Kalender festhält.
Die protestantische Kirche übernahm die Feier der Vigil von der römischen Kirche, strich aber einen Großteil der Elemente (Wasserweihe, Kerzenweihe usw.) aus der Ordnung, so dass nur die wesentlichen Bestandteile (Gebete, Lesungen und Auferstehungsevangelium) zurückblieben. Im 18. Jahrhundert ging diese Feier der Kirche im Zuge der Aufklärung verloren, und erst in den letzten 10 bis 20 Jahren erlebt sie eine erfreuliche Renessaince; erfreulich deshalb, da diese nacht die Nacht der Nächte genannt werden kann, in der für unsere Welt etwas völlig Neues begonnen hat, das die Christenheit mit überschwenglicher Freude erfüllt.
Der tiefere Sinn der nächtlichen Feier war, den auferstandenen Herrn, der ja seine Ankunft vorausverkündigt hatte, zu erwarten. Die Worte "er kommt wie ein Dieb in der Nacht" (1. Thess 5, 2) oder "Wachet!" (Mk 13, 37) waren der Gemeinde vertraut und ließen sie in gespannter Erwartung die Nächte als Gottesdienste begehen, in denen vor allen Dingen um das Kommen des Herrn gebetet wurd.
Als aber deutlich wurde, dass sich der Herr nicht herbeibeten läßt, sondern auch hier seine Freiheit behält, wurden die Vigilien seltener gefeiert und schließlich den großen Festen vorbehalten, wobei sie ihren Charakter vom jeweiligen Fest her erhielten. Später dehnte man die Festzeit auf 8 Tage aus (Oktav), um sie schließlich bis zum Pfingstfest auf 50 Tage zu verlängern.
In der Osternacht werden Texte aus der Heilsgeschichte verlesen und neue Gemeindeglieder durch die Taufe aufgenommen.

Ostersonntag

Am Ostersonntag freuen wir uns über die Auferstehung Jesu von den Toten. Er ist der Erstling der Auferstehung, dem wir nachfolgen werden, wenn er kommen wird. Aber die Auferweckung gibt uns nicht nur Hoffnung für die Zukunft - auch heute, in unserer Welt, können wir nicht schweigen von unserer Freude und beten, dass das Evangelium unter uns wirksam werde und diese Welt verändere.

Ostermontag

Der Ostermontag nimmt Bezug auf die Ereignisse unmittelbar nach der Auferstehung. Die Reaktion der Jünger und die ersten Erscheinungen Jesu stehen nun im Mittelpunkt, wobei auch die Konsequenzen der Auferstehung schon deutlich werden.

 

Zuletzt überarbeitet: April 2011
© Copyright 1998-2011 by Martin Senftleben

 


 
 
 
 
 
 

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04/2012